Hoch oben im Bündnerland, wo die Strassen kurvig werden und der Winter oft länger bleibt als anderswo, begann 1954 alles mit einer denkbar einfachen Idee: einem Jeep mit Anhänger. Albert Sigron, damals Bergbauer in Lain und Sporz, ahnte nicht, dass er mit diesem Fahrzeug den Grundstein für etwas legte, das heute weit über die Talschaft hinaus strahlt. Aus einem mutigen Ein-Mann-Betrieb ist längst eine Geschichte geworden – eine Geschichte von Pioniergeist, Familienzusammenhalt und einem unbändigen Willen, für die Menschen in der Region da zu sein.


Wer heute die Garage Sigron in Lain betritt, spürt sofort: Hier wird nicht einfach gearbeitet, hier wird Verantwortung getragen. Was mit Fremdtransporten begann, wuchs organisch – angetrieben von der Entwicklung des Tals, das mit dem aufkommenden Tourismus neue Bedürfnisse entdeckte. Bereits 1962 wurde dem jungen Unternehmen die öffentliche Kehrichtbeseitigung der gesamten Region anvertraut, 1968 folgte der erste moderne Kehrichtabfuhrwagen, 1974 der erste Allrad-Kipper. Jeder Meilenstein war mehr als eine Investition – er war ein Bekenntnis zu einer Region, die auf zuverlässige Partner angewiesen ist.
Heute führt die Familie Sigron das Unternehmen in zweiter und dritter Generation. Es ist ein Haus mit zwei starken Säulen: der Transportabteilung mit ihrem beeindruckenden Fuhrpark und der Garage, die sich als Spezialistin für Toyota und Reform einen Namen gemacht hat. Doch Stillstand ist hier ein Fremdwort. Mit der Zugehörigkeit zu den Netzwerken CarXpert und ev-service ist man bestens gerüstet für die Zukunft der Mobilität – und trotzdem bodenständig geblieben. Das Leitbild? Einfach, ehrlich, verlässlich: den Menschen im Bergtal den Rücken freihalten.
Ein Angebot, das so vielfältig ist wie das Tal selbst

Ob Personenfahrzeug, Landmaschine oder Motor- und Kleingeräte: In der Garage Sigron findet jedes Gefährt einen kompetenten Ansprechpartner. Die Markenvielfalt im Verkauf, die umfassenden Serviceleistungen für Fahrzeuge aller Hersteller und der spezialisierte Hydraulik-Service zeigen, dass hier nicht nach Schema F gearbeitet wird, sondern nach Bedarf. Für die Land- und Kommunaltechnik bedeutet das: Kurze Wege, schnelle Hilfe und ein Team, das die Anforderungen der hiesigen Topografie aus eigener Erfahrung kennt.
Dazu kommen die Tankstelle und die Waschanlage – scheinbar unspektakuläre Angebote, die aber den Alltag der Region spürbar erleichtern. Und wer schon einmal erlebt hat, wie ein Sigron-Fahrzeug bei Schnee und Eis ausrückt, der weiss: Der Winterdienst ist hier keine Dienstleistung, sondern eine Herzensangelegenheit. Dasselbe gilt für den Muldenservice, die Kippertransporte oder die anspruchsvollen Spezial- und Schwertransporte, die mit viel Fingerspitzengefühl durch enge Bergstrassen manövriert werden. Es ist dieses Gesamtpaket, das die Kundinnen und Kunden schätzen: Man kennt sich, man hilft sich – und man verlässt sich aufeinander.
Ein Blick nach vorn, verwurzelt in der Tradition
Wer mit den Menschen bei Sigron spricht, merkt schnell: Hier wird die Vergangenheit geehrt, ohne in ihr stehen zu bleiben. Der respektvolle Umgang mit der Geschichte, die Freude an der Arbeit und der klare Blick für die Anforderungen von morgen machen den Betrieb zu etwas Besonderem. Es ist diese Mischung aus Erfahrung und Weitblick, die Vertrauen schafft – das wertvollste Kapital in einer Branche, die von Verlässlichkeit lebt.
Vielleicht ist es genau das, was Albert Sigron damals mit seinem Jeep angestossen hat: die Erkenntnis, dass Mobilität weit mehr ist als das Bewegen von Gütern. Sie ist das Versprechen, dass jemand da ist, wenn man ihn braucht. Dass die Strasse offen bleibt, der Hof versorgt ist, das Auto wieder anspringt. Wer dieses Versprechen seit sieben Jahrzehnten hält, hat sich einen festen Platz im Herzen einer Region verdient – und wird auch in Zukunft der Ankerpunkt bleiben, wenn es darum geht, das Bergtal sicher und beweglich zu halten.
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