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Carsharing & Auto-Abos in der Schweiz: Die Top-Angebote 2024
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Carsharing & Auto-Abos in der Schweiz: Die Top-Angebote 2024

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Vergleich der besten Carsharing- und Auto-Abo-Angebote in der Schweiz 2024. Finde heraus, welches Modell zu deinem Lebensstil passt und spare Geld.

Stell dir vor, du wohnst in Zürich-Wiedikon, bist 28 Jahre alt und brauchst nur ab und zu ein Auto – für den Wochenendtrip ins Tessin, den IKEA-Einkauf oder den Ausflug an den See. Ein eigenes Auto? Viel zu teuer, zu aufwendig, zu viel Parkplatzstress. Willkommen in der neuen Mobilitätsrealität der Schweiz: Carsharing Schweiz und Auto-Abo Schweiz sind 2024 populärer denn je. Gemäss Bundesamt für Statistik ist der Autobesitz bei unter 30-Jährigen in den letzten zehn Jahren um satte 15 Prozent gesunken – gleichzeitig ist die Zahl der Carsharing-Nutzer um über 30 Prozent auf rund 350'000 im Jahr 2023 gestiegen. Besonders in urbanen Zentren wie Zürich, Bern und Basel treiben Flexibilität und Kosteneffizienz den Wandel an. Ob du nun auf den klassischen Sharing-Anbieter setzt oder ein monatliches Auto-Abo buchst: Die Alternativen zum eigenen Fahrzeug sind vielfältiger und smarter denn je. In diesem Artikel vergleiche ich die Top-Angebote für 2024 und zeige dir, welches Modell zu deinem Lebensstil passt.

Carsharing Schweiz: Die Platzhirsche und ihre Nischen

Wenn es um Carsharing in der Schweiz geht, kommt man an Mobility kaum vorbei. Der Marktführer betreibt aktuell über 3'000 Fahrzeuge an 1'650 Standorten – darunter viele Elektroautos. Die Flotte reicht vom kompakten Fiat 500 für den Stadtflitzer bis zum VW Caddy für Umzüge. Besonders praktisch: Du buchst per App, holst das Auto an festen Stationen ab und stellst es dort wieder ab. Mobility verlangt einen Jahresbeitrag von CHF 130 sowie nutzungsabhängige Gebühren zwischen CHF 0.40 und 0.80 pro Minute. Für Gelegenheitsfahrer, die vielleicht zwei Stunden pro Fahrt brauchen, ist das günstiger als jedes eigene Auto.

Als zweite grosse Kraft mischt ShareNow (früher Car2Go) mit. ShareNow setzt auf Free-Floating – das heisst, du parkierst das Fahrzeug einfach irgendwo im Geschäftsgebiet (Zürich, Basel, Genf) und zahlst pro Minute. Rund 700 Fahrzeuge, fast ausschliesslich Elektro-Smarts und BMW i3, sind im Einsatz. Der Vorteil: Keine festen Stationen, du kannst spontan ein Auto in der Nähe nehmen und nach der Fahrt einfach abstellen. Der Nachteil: In Randzeiten oder abgelegeneren Quartieren sind die Autos oft weniger verfügbar. Zudem ist der Minutenpreis mit rund CHF 0.50–0.90 etwas höher als bei Mobility – dafür entfällt der Jahresbeitrag.

  • Mobility: CHF 130 Jahresbeitrag + CHF 0.40–0.80/Minute; ideal für geplante Fahrten mit fester Rückgabestation.
  • ShareNow: Keine Grundgebühr, aber CHF 0.50–0.90/Minute; perfekt für spontane One-Way-Trips in der Stadt.
  • Nischenanbieter wie M-Wheels (Luzern), carvelo2go (E-Lastenräder) oder Campus-Initiativen (z.B. an der ETH) ergänzen das Angebot für spezielle Bedürfnisse – etwa für den Transport von Einkäufen oder Studierenden.

Ein Tipp: Prüfe zuerst, in welcher Stadt du hauptsächlich unterwegs bist. In Zürich ergänzen sich Mobility und ShareNow gut – für den geplanten Ausflug nimmst du Mobility, für den spontanen Stadtbummel ShareNow. Wer in Luzern oder Bern lebt, fährt mit Mobility oft günstiger.

Was taugen die Nischenanbieter?

M-Wheels ist ein lokaler Anbieter in der Zentralschweiz mit rund 150 Fahrzeugen – vor allem in Luzern, Zug und Umgebung. Die Preise sind ähnlich wie bei Mobility, aber die Standortdichte ist geringer. Für Bewohner der Stadt Luzern ist es trotzdem eine valide Alternative, besonders wenn du häufig in der Region unterwegs bist. carvelo2go wiederum ist ein spezialisierter Dienst für E-Lastenräder. Perfekt für den IKEA-Besuch oder den Transport der Kinder – und noch umweltfreundlicher als ein Auto. Der Preis: ab CHF 5 pro Stunde inklusive Akku-Versicherung. Vor allem in Kombination mit dem ÖV ein starkes Paket.

Auto-Abos: Die bequeme All-inclusive-Alternative

Wer regelmässiger ein Auto braucht, aber nicht kaufen oder leasen möchte, greift zum Auto-Abo Schweiz. Das Prinzip: Du zahlst eine monatliche Flatrate – inklusive Versicherung, Service, Pneuwechsel und oft sogar Parkplatz – und kannst den Wagen jederzeit nutzen. Keine Anzahlung, keine langfristige Bindung. Klingt verlockend? Die wichtigsten Anbieter 2024 sind up.p, Clyde und DriveNow (ein Joint Venture von Mobility und AMAG).

up.p (ein Start-up aus dem Kanton Zug) bietet Elektroautos wie den VW ID.4 ab CHF 849 pro Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Inkludiert sind Vollkasko mit CHF 500 Selbstbehalt, Wartung und Pneuservice. Du kannst das Auto jederzeit tauschen oder kündigen – nach 12 Monaten mit einem Monat Kündigungsfrist. Der Service ist komplett digital: Buchung via App, Übernahme an einem Point-of-Sale (oft bei Händlern in der Nähe). Für Vielfahrer (über 10'000 km pro Jahr) kann das günstiger sein als Carsharing.

Clyde (ein weiteres Schweizer Start-up) fokussiert auf Klein- und Mittelklassewagen: ein VW Golf kostet ab CHF 599 monatlich, ein Tesla Model 3 ab CHF 1'199. Clyde bietet flexiblere Laufzeiten ab drei Monaten – ideal als Übergangslösung oder für Studenten. Alle Kosten sind transparent in der Monatsrate enthalten, inklusive Reifen und allfälligen Reparaturen. Einziger Nachteil: Du musst das Auto oft an festen Standorten abholen (meist bei Autohändlern).

DriveNow by Mobility ist die jüngste Ergänzung: Mobility-Kunden können neuerdings auch ein Auto-Abo mieten – mit den gleichen Fahrzeugen wie im Sharing, aber als Full-Service-Paket. Der grosse Vorteil: Du kannst zwischen Sharing und Abo hin- und herwechseln, je nach Bedarf. Ein VW ID.3 kostet hier ab CHF 799 monatlich. Die Verfügbarkeit ist auf die Mobility-Flotte beschränkt, das heisst du holst das Auto an der Station ab.

  • up.p: Ab CHF 849 (VW ID.4), Elektro-Fokus, 12 Monate Laufzeit, Vollkasko inklusive.
  • Clyde: Ab CHF 599 (VW Golf), flexiblere Laufzeiten ab 3 Monaten, breitere Modellpalette.
  • DriveNow by Mobility: Ab CHF 799 (VW ID.3), nahtlose Integration mit Mobility-Sharing.

Alle Anbieter punkten mit All-inclusive-Angeboten: du musst dich um nichts kümmern, ausser um Tanken (oder Laden). Für Leute, die beruflich viel unterwegs sind oder ein Zweitauto für die Familie brauchen, ist das Auto-Abo eine echte Alternative zum Leasing – vor allem, weil du nicht an mehrere Jahre gebunden bist.

Wann lohnt sich ein Auto-Abo?

Rechne selbst: Ein eigenes Auto kostet in der Schweiz durchschnittlich CHF 700–1'000 pro Monat (Abschreibung, Versicherung, Parkplatz, Service). Ein Auto-Abo liegt bei CHF 600–1'200 – abhängig von Modell und Laufzeit. Wenn du über 10'000 km pro Jahr fährst, kann das Abo günstiger sein als Carsharing (bei Mobility zahlst du für 10 Fahrten à 2 Stunden bereits rund CHF 500). Das Abo gibt dir zudem die Gewissheit, immer das gleiche Modell zu fahren, ohne Reservierungsstress. Nachteil: Bei geringer Nutzung (weniger als 5'000 km pro Jahr) ist Carsharing meist günstiger.

Kostencheck: Carsharing vs. Auto-Abo vs. eigenes Auto

car subscription Switzerland

Damit du den Überblick behältst, hier ein klarer Vergleich für eine typische Situation in einer Schweizer Stadt:

Beispiel: Du fährst 10 Mal pro Monat für jeweils 2 Stunden.

  • Carsharing (Mobility): Jahresbeitrag CHF 130 (ca. CHF 11/Monat) + 20 Stunden * CHF 0.60 (Mischpreis) = CHF 12 pro Stunde → CHF 240 pro Monat. Total: ca. CHF 251/Monat.
  • Auto-Abo (Clyde Golf): CHF 599/Monat (all-in). Du kannst unbegrenzt fahren, aber musst das Auto auch dann zahlen, wenn du es nicht nutzt.
  • Eigenes Auto (gebrauchter Golf, 5 Jahre alt): Abschreibung CHF 200, Versicherung CHF 120, Parkplatz CHF 150, Service/Reifen CHF 50 → CHF 520 pro Monat + variabler Sprit/Kilometer (ca. CHF 80 bei 400 km). Also total CHF 600.

Fazit: Bei moderater Nutzung (ca. 20 Stunden/Monat) ist Carsharing mit Abstand am günstigsten – CHF 251 vs. CHF 600 beim eigenen Auto. Erst wenn du mehr als 30 Stunden monatlich fährst oder jährlich über 10'000 km kommst, wird das Auto-Abo attraktiv. Und für Wenigfahrer (weniger als 5 Stunden/Monat) ist Carsharing die klare Nummer eins.

Die versteckten Kosten von Carsharing

Vorsicht: Bei Mobility kommen je nach Fahrzeugmodell noch Kilometerkosten von CHF 0.10–0.30 dazu. In der Praxis sind die Minutenpreise oft teurer als angegeben, weil du auch Wartezeiten und Stau bezahlst. ShareNow hat keine Kilometerkosten, aber höhere Minutenpreise. Ein kurzer Stadt-Trip von 15 Minuten kostet bei ShareNow etwa CHF 7.50, bei Mobility CHF 6.00 plus Kilometer. Wer nur kurze Strecken fährt, fährt mit ShareNow besser – wer längere Touren plant, mit Mobility.

Nachhaltigkeit: Elektroautos in Sharing-Modellen

Ein grosser Pluspunkt der geteilten Mobilität: die Umweltbilanz. Mobility hat bereits 40 Prozent seiner Flotte auf Elektro umgestellt und peilt bis 2025 die 50-Prozent-Marke an. ShareNow fährt in der Schweiz fast ausschliesslich elektrisch – mit dem E-Smart und dem E-BMW i3. Eine Studie des Bundesamts für Umwelt zeigt: Carsharing reduziert den CO2-Ausstoss pro Nutzer um bis zu 50 Prozent, vor allem weil weniger Fahrzeuge produziert werden und die geteilten Autos öfter mit Ökostrom laden.

Für dich als Nutzer bedeutet das: Du leistest einen aktiven Beitrag zur Energiewende, ohne auf Komfort zu verzichten. Gerade in Städten wie Zürich, wo die Ladeinfrastruktur gut ausgebaut ist, kannst du die E-Autos sogar an öffentlichen Ladestationen gratis laden (im Abo oder in der Minute inbegriffen). Vor allem Mobility bietet inzwischen auch E-Lastenräder und E-Scooter an – perfekt für die letzte Meile.

Wie umweltfreundlich sind Auto-Abos?

Hier kommt es auf den Anbieter an. up.p und DriveNow setzen stark auf Elektroautos. Clyde bietet zwar auch Verbrenner an, aber du kannst gezielt ein E-Modell wählen. Achte beim Abschluss darauf, dass der Anbieter erneuerbare Energie für das Laden nutzt – das geben die meisten auf ihrer Website an. Wer konsequent elektrisch fährt, spart nicht nur CO2, sondern auch Geld: Die Ladekosten sind im Abo meist enthalten oder deutlich tiefer als Benzin.

Ausblick: Was bringt die Zukunft der Carsharing Schweiz?

Die Entwicklung geht klar in Richtung Integration. Schon heute kannst du über die App der SBB (Green Class) ein Mobility-Auto buchen oder via SwissPass ein Tagesabo lösen. Ab 2024 sollen neue Parkplätze und Ladestationen entstehen, die Sharing-Fahrzeuge bevorzugen. Und mit dem Ausbau der E-Mobilität wird der Anteil der Elektroautos weiter steigen. Für dich heisst das: noch mehr Flexibilität, noch weniger Bürokratie. Wer jetzt umsteigt, profitiert von den günstigen Einstiegsangeboten und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt.

Bereit für mehr Flexibilität? Vergleiche jetzt die Anbieter und finde heraus, ob Carsharing oder ein Auto-Abo besser zu dir passt. Besuche die Webseiten von Mobility, ShareNow, up.p oder Clyde und buche deine erste Fahrt noch heute.

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